Aktuelle Themen
Berufspolitisches Symposium des BVND in Berlin
Bestimmendes Thema beim Berufspolitischen Symposium des BVND war einmal mehr die Frage der Honorierung.
Über die aktuelle Situation informierte der 2. Vorsitzende, Hans-Martin Reuter. Die Einführung des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs ist für die DSP eine Chance, wenn es gelingt, die Morbidität der Patienten mittels der ICD 10 Kodierung abzubilden. Darauf verwies Dorothea Reichert in ihrer Präsentation.
Die 1. Vorsitzende, Eva-Maria Fach, stellte die vom Vorstand im Rahmen eines Strategiemeetings erarbeitete Definition einer Diabetologischen Schwerpunktpraxis vor. Dabei erläuterte sie das Leistungsspektrum, sowie notwendige Merkmale der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität: „Zur Strukturqualität einer DSP gehört aus Sicht des BVND zum Beispiel zwingend eine Diabetesberaterin in Vollzeit“, so Fach in ihrem Vortrag. Mit dieser Definition wird der BVND in zukünftige Verhandlungen gehen. Die Definition ist ein Ziel, das der BVND mit seinen Mitgliedern in der nächsten Zeit umsetzen wird.
Aus unterschiedlichem Blickwinkel beleuchteten Frank Best (DPV) und Michael Jecht (FQSD) die Möglichkeiten der Qualitätssicherung und Auswertung in der diabetologischen Praxis. Mit mehr als 130 Besuchern war das Berufspolitische Symposium wieder sehr gut besucht und wird beim DDG-Kongress 2009 in Leipzig fortgeführt.