Die berufspolitischen Rahmenbedingungen für die ambulante Diabetologie sind anspruchsvoller denn je: stetig steigende Patientenzahlen, zunehmende Komplexität der Versorgung, Fachkräftemangel und gleichzeitig wachsende Anforderungen an Qualität, Dokumentation und Organisation. In dieser Situation ist es für den BVND entscheidend, nicht nur auf politische Entwicklungen zu reagieren, sondern selbst aktiv Strukturen zu gestalten. Ein zentraler Hebel dieser aktiven Berufspolitik ist die BVNDakademie mit ihrem Angebot.

Qualität sichern und Strukturen stärken – BVND implementiert Weiterbildung als Hebel der Berufspolitik

Die Weiterbildung „Diabetologische Fachassistenz (DFA)“  ist ein zentraler Bestandteil der BVND-Qualitätsoffensive. Ihre Ziele orientieren sich an den Qualitätsstandards diabetologischer Schwerpunktpraxen gemäß den Empfehlungen des BVND-Positionspapiers sowie des Ausschusses Qualitätssicherung, Schulung und Weiterbildung (QSW) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) für ambulante Diabetesbehandlungszentren. Damit verbindet der BVND Qualitätssicherung, Nachwuchsförderung und berufspolitische Positionierung zu einem schlüssigen Gesamtkonzept und eröffnet einen niedrigschwelligen Einstieg in die diabetesspezifische Weiterbildung für MFA.  

 

Die Fortbildung ist von der Bundesärztekammer anerkannt und wird nach erfolgreichem Abschluss zertifiziert. Alle Informationen zur DFA-Fortbildung und zum weiteren Angebot der BVNDakademie finden sie unten.

 

Weitere Informationen 


Patientensicherheit braucht verlässliche Diabetesversorgung

Bündnis fordert Mindeststandards für Qualität und Sicherheit von Glukosemesssystemen

Berlin, Juli 2026 – Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) sind ein zentrales Instrument der modernen Diabetestherapie. Sie steuern Therapieentscheidungen, warnen vor Unter- und Überzuckerungen und sind Grundlage automa sierter Insulinabgabe. Doch in Europa fehlen bislang spezifische, verbindliche Mindeststandards für die Messqualität solcher Systeme. Die Deutsche Diabetes Gesellscha (DDG), der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND), der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen (BVKD) sowie die Deutsche Gesellscha für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) fordern deshalb einen einheitlichen und verbindlichen Bewertungsstandard für CGM-Systeme, der mit der europäischen Medizinprodukteverordnung harmonisiert ist. Bis eine solche Norm vorliegt, sollten die Empfehlungen der IFCC-Arbeitsgruppe CGM bei Marktzugang, Ersta ung und Beschaffung zugrunde gelegt werden.

 

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BVND startet mit klarer Agenda in die neue Amtszeit

Heidenheim, 11. Juni 2026 – Der auf der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählte Vorstand des Bundesverbandes Niedergelassener Diabetologen e.V. (BVND) hat seine Arbeit aufgenommen und die strategischen Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode festgelegt. Im Mittelpunkt stehen die Sicherung und Weiterentwicklung der ambulanten Diabetesversorgung in Deutschland sowie die Stärkung diabetologischer Schwerpunktpraxen als unverzichtbare Säule des Gesundheitssystems.

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Kontinuität und Geschlossenheit in herausfordernden Zeiten:

BVND-Vorstand wiedergewählt

Heidenheim/Berlin, 14. Mai 2026 – Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Niedergelassener Diabetologen e.V. (BVND) hat ein deutliches Zeichen für Kontinuität, Stabilität und Vertrauen in die bisherige Verbandsarbeit gesetzt und den bisherigen Vorstand einstimmig wiedergewählt.

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BVND-Termine auf dem Diabeteskongress 2026 in Berlin

Auch in diesem Jahr wird der BVND mit einem Stand und zahlreichen inhaltlichen Beiträgen beim Diabeteskongress vertreten sein. 

Die BVND-eigenen Termine im Überblick


BVND unterstützt Resolution zur Stärkung des Gesundheitssystems

Der BVND schließt sich der aktuellen Resolution des Bündnisses für Gesundheit an, die am 28. April 2026 veröffentlicht wurde. Mit diesem Schritt setzen wir gemeinsam mit zahlreichen ärztlichen und gesundheitspolitischen Organisationen ein klares Signal an die Politik: Die Sicherstellung einer leistungsfähigen und zukunftsfesten Gesundheitsversorgung in Deutschland erfordert jetzt entschlossenes Handeln. Das von der Bundesregierung eingebrachte GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz zeugt jedoch vom Gegenteil. 

Die Resolution, die unter Federführung der Bundesärztekammer entstanden ist, adressiert zentrale Herausforderungen unseres Gesundheitssystems. Dazu gehören insbesondere die zunehmende Belastung der ambulanten Versorgung, der Fachkräftemangel, strukturelle und finanzielle Fehlanreize sowie der wachsende bürokratische Aufwand in Praxen.

Diese Themen betreffen auch diabetologische Schwerpunktpraxen in besonderem Maße. Steigende Patientenzahlen bei gleichzeitig begrenzten Ressourcen stellen viele davon bereits heute vor erhebliche Herausforderungen im Praxisalltag. Als berufspolitische Vertretung der niedergelassenen Diabetologinnen und Diabetologen sehen wir daher die Notwendigkeit, unsere Anliegen im Schulterschluss mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen zu formulieren. Die Resolution greift zentrale Punkte auf, die auch für unser tägliches Handeln bei der Versorgung von Menschen mit Diabetes entscheidend sind:

  • Stärkung der ambulanten Versorgung
  • Förderung von Nachwuchs und Versorgungsstrukturen
  • Entlastung von Bürokratie
  • Sicherstellung der wirtschaftlichen Grundlage ärztlicher Tätigkeit


Mit unserer Beteiligung an der Resolution unterstreichen wir die Relevanz der täglichen Arbeit, die in diabetologischen Schwerpunktpraxen geleistet wird, und die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen hierfür. 

Die vollständige Resolution können Sie hier einsehen: Resolution Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung